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URBANES WOHNEN – Positionen und Perspektiven

26.03.2020|Events, Pressemeldung|

Volles Haus beim bautec Kongress 2020

Dass die Debatte rund um Themen wie Neubau, Nachverdichtung und bezahlbarer Wohnraum in der Stadt aktueller denn je ist, zeigte die starke Resonanz beim dies-jährigen bautec Kongress in Berlin. 850 Teilnehmer*innen folgten der Einladung der Messe Berlin, der Heinze GmbH und ihrer Industriepartner EHRET, LUNOS und RIEDER. Zum Thema „URBANES WOHNEN – Positionen und Perspektiven“ sprachen Oona Horx-Strathern (Future Day GmbH / Zukunftsinstitut), Konrad Graser (ETH Zü-rich), Ritz Ritzer (bogevischs buero), Aysin Ipekci (STUDYO ARCHITECTs), Eike Be-cker (Eike Becker Architekten), Andreas Krauth (TELEINTERNETCAFE) und Jette Cathrin Hopp (Snøhetta).

Mit dem Fokus auf neueste Trends und Entwicklungen zählt die bautec zu den bedeu-tendsten Baufachmessen Deutschlands und versammelte vom 18. bis 21. Februar 425 Aussteller aus 19 Ländern auf dem Berliner Messegelände. Neben Fachausstellungen bot die Messe auch 2020 ein vielfältiges Rahmenprogramm aus Hallenforen, Symposien, Wettbewerben und Preisverleihungen. Insbesondere Formate mit internationaler Beteili-gung wie der bautec Kongress stießen auf großes Interesse. So informierten sich 850 Architektinnen, Planerinnen und Ingenieur*innen am bautec-Donnerstag über Positionen und Perspektiven des urbanen Wohnens.

Begrüßt wurden die zahlreichen Teilnehmenden von Karel Heijs, Geschäftsbereichsleiter bautec der Messe Berlin, der Architekt und Moderator Klaus Füner führte durch das Kongressprogramm. Mit einem Blick in die Zukunft der Städte eröffnete die Trendfor-scherin Oona Horx-Strathern (Future Day GmbH / Zukunftsinstitut) die Vortragsrunde. Ebenfalls der Forschung, insbesondere dem Bereich Digitale Fabrikation verschrieben, hat sich Konrad Graser (ETH Zürich). In seinem Vortrag sprach er über die NEST Unit des DFAB HOUSE, dem weltweit ersten digital geplanten und gebauten Wohnhaus.

Wohnen für Alle

Nach einer kurzen Pause schlug Ritz Ritzer (bogevischs buero) den Bogen von der Theorie in die Praxis. In seinem Vortrag veranschaulichte er die Herausforderungen und Chancen des partizipativen Wohnungsbauprojektes WagnisART. Im Anschluss kam die Kölner Architektin Ayşin Ipekçi (STUDYO ARCHITECTs) zu Wort, die auf den gemein-sam mit NL Architects gewonnenen kooperativen Wettbewerb „Wohnen für Alle“ in Frank-furt am Main fokussierte.

Auf großes Interesse, aus planerischer wie gesellschaftlicher Sicht, stößt aktuell das Modellprojekt „Haus der Statistik“ in Berlin, Thema des Vortrages von Andreas Krauth (TELEINTERNETCAFE). Das Areal wird nach über zehn Jahren Leerstand ge-mein­wohl­orientiert entwickelt – durch Zivilgesellschaft und öffentliche Hand. Ein Plädoyer zur Verbesserung der Lebensqualität im urbanen Raum hielt der Berliner Architekt Eike Becker (Eike Becker Architekten). Zum Abschluss des Kongresses sprach Jette Cathrin Hopp vom norwegischen Büro Snøhetta, das nicht nur das Partner-land der bautec 2020 vertrat, sondern vor allem als internationaler Vorreiter im Bereich des energieeffizienten Planens, ob Neubau oder Sanierung, aktuell in aller Munde ist.

Der Kongress war auch in diesem Jahr ein Besuchsmagnet für Architektinnen, Pla-nerinnen und Ingenieur*innen. Wir freuen uns auf die Fortsetzung. Die nächste bautec findet vom 22. bis 25. Februar 2022 statt, ein spannendes Programm mit viel Innovation und Inspiration ist garantiert.

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