{"id":1737,"date":"2018-11-22T16:36:07","date_gmt":"2018-11-22T15:36:07","guid":{"rendered":"http:\/\/3.125.253.212\/?p=1737"},"modified":"2020-02-25T17:11:50","modified_gmt":"2020-02-25T16:11:50","slug":"herzlichen-glueckwunsch-an-die-gewinner-des-heinze-architektenawards-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heinzemedien.de\/herzlichen-glueckwunsch-an-die-gewinner-des-heinze-architektenawards-2018\/","title":{"rendered":"Herzlichen Gl\u00fcckwunsch an die Gewinner des Heinze ArchitektenAWARDs 2018"},"content":{"rendered":"<div class=\"editor-fullwidth fullwidth-box editor-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:70px;--awb-padding-bottom:70px;--awb-margin-top:1px;--awb-background-color:#ffffff;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"editor-builder-row editor-row\"><div class=\"editor-layout-column editor_builder_column editor-builder-column-0 editor_builder_column_1_6 1_6 editor-one-sixth editor-column-first editor-no-small-visibility editor-no-medium-visibility\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:16.666666666667%;width:calc(16.666666666667% - ( ( 4% + 4% ) * 0.16666666666667 ) );margin-right: 4%;\"><div class=\"editor-column-wrapper editor-column-has-shadow editor-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"editor-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"editor-layout-column editor_builder_column editor-builder-column-1 editor_builder_column_2_3 2_3 editor-two-third\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:66.666666666667%;width:calc(66.666666666667% - ( ( 4% + 4% ) * 0.66666666666667 ) );margin-right: 4%;\"><div class=\"editor-column-wrapper editor-column-has-shadow editor-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"editor-builder-row editor-builder-row-inner editor-row\"><div class=\"editor-layout-column editor_builder_column_inner editor-builder-nested-column-0 editor_builder_column_inner_2_3 2_3 editor-two-third editor-column-first\" style=\"--awb-padding-bottom:30px;--awb-bg-size:cover;width:66.666666666667%;width:calc(66.666666666667% - ( ( 4% ) * 0.66666666666667 ) );margin-right: 4%;\"><div class=\"editor-column-wrapper editor-column-has-shadow editor-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"editor-image-element in-legacy-container\" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" editor-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"665\" height=\"290\" title=\"press-GewinnerArchitektenAWARD2018\" src=\"https:\/\/www.heinzemedien.de\/data\/uploads\/2020\/02\/press-GewinnerArchitektenAWARD2018.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.heinzemedien.de\/data\/uploads\/2020\/02\/press-GewinnerArchitektenAWARD2018.jpg\" alt class=\"lazyload img-responsive hz-image-1623\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27665%27%20height%3D%27290%27%20viewBox%3D%270%200%20665%20290%27%3E%3Crect%20width%3D%27665%27%20height%3D%27290%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.heinzemedien.de\/data\/uploads\/2020\/02\/press-GewinnerArchitektenAWARD2018-200x87.jpg 200w, https:\/\/www.heinzemedien.de\/data\/uploads\/2020\/02\/press-GewinnerArchitektenAWARD2018-400x174.jpg 400w, https:\/\/www.heinzemedien.de\/data\/uploads\/2020\/02\/press-GewinnerArchitektenAWARD2018-600x262.jpg 600w, https:\/\/www.heinzemedien.de\/data\/uploads\/2020\/02\/press-GewinnerArchitektenAWARD2018.jpg 665w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 665px\" \/><\/span><\/div><div class=\"editor-sep-clear\"><\/div><div class=\"editor-separator editor-full-width-sep\" style=\"margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:20px;width:100%;\"><\/div><div class=\"editor-sep-clear\"><\/div><div class=\"editor-text editor-text-1\"><h4>40.000 Euro Gesamtpreisgeld f\u00fcr die besten Wohnarchitekturen<\/h4>\n<p>Im Rahmen des zweit\u00e4gigen Heinze ArchitekTOUR Kongresses im Landschaftspark Duisburg fand am Abend des 21. November 2018 die gro\u00dfe Preisverleihung zum Heinze ArchitektenAWARD statt.<\/p>\n<p>Die Jury hatte es auch in diesem Jahr nicht leicht. Aus \u00fcber 300 Einreichungen musste sie sich f\u00fcr die sechs sch\u00f6nsten Wohnarchitekturen von Architekten und Planern in den drei Objektkategorien Einfamilien- und Zweifamilienh\u00e4user, Mehrfamilienh\u00e4user und Geschosswohnungsbauten sowie Sonderwohnungsbauten entscheiden, wobei es hier auch galt, einen Gesamtgewinner, der 10.000 Euro Preisgeld erh\u00e4lt, auszuw\u00e4hlen. Des Weiteren k\u00fcrte sie die besten Entw\u00fcrfe von Studierenden, die zum Nachwuchswettbewerb eingereicht wurden. Zur namhaften Jury geh\u00f6rten Prof. Ritz Ritzer aus dem bogevischs buero, Prof. R\u00fcdiger Ebel von blauraum Architekten, Prof. Karin Schmid aus dem B\u00fcro 03 Architekten und Stephan Westermann vom BauNetz.<\/p>\n<p>Erstmalig lobte Heinze eine Sonderpr\u00e4mierung f\u00fcr die besten BIM-Projekte aus, welche exklusiv von der Firma dormakaba unterst\u00fctzt wurde. \u00dcber die Gewinner dieses Sonderpreises urteilte eine eigens daf\u00fcr einberufene BIM-Jury, zu der Peter Knoch von der Spectrum Group, Nils Krause von hammeskrause Architekten und Hanns Ziegler von der Staab Architekten GmbH z\u00e4hlten.<\/p>\n<p>Last but not least gab es auch drei Publikumspreise zu \u00fcberreichen, die von den Besuchern auf heinze.de gew\u00e4hlt wurden. Wir gratulieren allen Gewinnern, die wir Ihnen auf den nachfolgenden Seiten vorstellen.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n m\u00f6chten wir an dieser Stelle an die Sponsoren des AWARDs richten, ohne die diese Auszeichnung nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re: CARLISLE\u00ae, CLIMAplusSECURIT\u00ae, dormakaba, Gira, ROMA, SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland und SAINT-GOBAIN ISOVER.<\/p>\n<h4>Gesamtsieger<\/h4>\n<p><strong>Altes Garmisch neu gelebt<\/strong><br \/>\n<strong>Beer Bemb\u00e9 Dellinger Architekten und Stadtplaner GmbH<\/strong><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nDie Revitalisierung und St\u00e4rkung von Ortskernen im l\u00e4ndlichen Raum ist neben der Nachverdichtung unserer St\u00e4dte eines der gro\u00dfen Themen unserer Zeit. Den Architekten Beer Bemb\u00e9 Dellinger ist in Garmisch-Partenkirchen ein sehr gelungener Eingriff gegl\u00fcckt: Die kleinteilige K\u00f6rnigkeit der Umgebung aufnehmende Struktur aus giebelst\u00e4ndigen Satteldachh\u00e4usern setzt ortstypische Bauformen auf eine sehr anmutige Weise modern um und entwickelt Bestehendes selbstverst\u00e4ndlich weiter. Stadtr\u00e4umlich einen sch\u00f6nen Blickbezug zur Pfarrkirche Sankt Martin aufbauend, gruppieren sich zwei denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude, H\u00e4user f\u00fcr junge Familien und ein Hotel, um einen gemeinschaftlich genutzten gr\u00fcnen Anger. Die modulhaft strukturierten Grundrisse lassen f\u00fcr die sp\u00e4teren Eigent\u00fcmer eine Vielzahl von Grundrissvarianten offen. Weite Dach\u00fcberst\u00e4nde und die Materialit\u00e4t aus Holz tragen dazu bei, dass hier ein charaktervoller und atmosph\u00e4risch aufgeladener Ort inmitten des alten Garmisch entstehen konnte. Der Entwurf ist im gesamten ein sehr guter Beitrag zum Thema Bauen im l\u00e4ndlichen Raum, zu dem man Bauherren und Architekten nur gratulieren kann.<\/p>\n<h4>Sieger in der Kategorie \u201eMehrfamilienh\u00e4user und Geschosswohnungsbauten\u201c<\/h4>\n<p><strong>pa1925<\/strong><br \/>\n<strong>zanderrotharchitekten gmbh<\/strong><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nDie Architekten bieten eine gelungene L\u00f6sung f\u00fcr eine in unseren Innenst\u00e4dten sehr aktuelle Bauaufgabe an. Eine Baul\u00fccke, wie so viele andere eingeschossig bebaut mit Gewerbe, in diesem Fall einem Supermarkt, wird f\u00fcr die Schaffung von dringend ben\u00f6tigtem Wohnraum erschlossen. Dabei wird der Supermarkt in das neue Ensemble von vier Wohngeb\u00e4uden f\u00fcr eine Baugemeinschaft einbezogen, indem eine neue Wohnebene auf dem Gewerbe entwickelt wird. Die vier Geb\u00e4ude vervollst\u00e4ndigen und heilen durch L\u00fcckenschlie\u00dfung zur Stra\u00dfe und Anbau an bestehende Brandw\u00e4nde im Hinterhofbereich eine durch Kriegssch\u00e4den unbefriedigende st\u00e4dtebauliche Situation und bilden einen gut proportionierten h\u00f6her liegenden Wohninnenhof. Die Hofgeb\u00e4ude schaffen durch ihre horizontalen, unterschiedlich hohen Br\u00fcstungsb\u00e4nder einen flie\u00dfenden \u00dcbergang zwischen den privaten Wohnbereichen innen und dem gemeinschaftlichen gr\u00fcnen Au\u00dfenraum des Hofs. Der lange Geb\u00e4uderiegel zur Stra\u00dfe formuliert durch die Integration des Supermarkts und die vorgestellten tiefen Au\u00dfenr\u00e4ume bis zur unteren Ebene der zwei- bis dreigeschossigen Maisonettewohnungen in den oberen Geschossen eine vielf\u00e4ltige und lebendige st\u00e4dtische Blockrandfassade, die die klassische Dreiteilung der benachbarten gr\u00fcnderzeitlichen Bebauung interpretiert und auf funktionale Weise weiterformuliert. Eine L\u00f6sung mit Vorbildcharakter zur richtigen Zeit und am richtigen Ort.<\/p>\n<h4>Sieger in der Kategorie \u201eMehrfamilienh\u00e4user und Geschosswohnungsbauten\u201c<\/h4>\n<p><strong>Umbau und Erweiterung Textilmanufaktur<\/strong><br \/>\n<strong>narq architekten BDA<\/strong><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nUmbau und Erweiterung des Industriedenkmals der alten Textilmanufaktur in Halle an der Saale erfolgt, neben der Sanierung des Bestands, innen wie au\u00dfen konsequent durch die Erg\u00e4nzung neuer kubischer Funktionselemente. Im Inneren dienen die eingestellten Kuben mit den notwendigen Nebenr\u00e4umen wie K\u00fcchen und B\u00e4der der Zonierung der neuen Wohnnutzung bei gleichzeitiger Erhaltung der flie\u00dfenden historischen Raumabfolgen. Au\u00dfen werden die Bestandswohnungen auf diese Weise durch gro\u00dfz\u00fcgige vorgeh\u00e4ngte Balkone erg\u00e4nzt und der Bestand durch zweigeschossige Wohnkuben in Holzst\u00e4nderbauweise auf dem Dach erweitert. Die Architekten setzen durch die vertikale L\u00e4rchenholzstruktur sowohl der Wohnkubenverschalung als auch der Absturzsicherungen der Balkone die neuen Elemente bewusst in Beziehung zueinander und schaffen wie selbstverst\u00e4ndlich eine neue symbiotische und volumetrisch interessante Einheit mit der Kubatur und dem lebendigen Ziegelmauerwerk des alten Produktionsgeb\u00e4udes. Eine gelungene L\u00f6sung zum Thema Weiterbauen im Bestand durch Reaktivierung brachliegender innerst\u00e4dtischer Fl\u00e4chen.<\/p>\n<h4>Sieger in der Kategorie \u201eEinfamilien- und Zweifamilienh\u00e4user\u201c<\/h4>\n<p><strong>Haus Lindetal<\/strong><br \/>\n<strong>FF Architekten GmbH<\/strong><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nDas Haus Lindetal ist ein Gegenmodell zu der herk\u00f6mmlichen industriellen Hausproduktion von individualisierten Einfamilienh\u00e4usern. Der Entwurf stellt sich in seiner Besch\u00e4ftigung mit der Geb\u00e4udetypologie des niederdeutschen Hallenhauses bewusst in die l\u00e4ndlich-d\u00f6rfliche Handwerkstradition. Die R\u00e4ume des Hauses entstehen zwischen einer Betonbasis mit aufstrebenden Treppen- und Wandelementen, die das Haus in zwei zusammenh\u00e4ngende Bereiche teilen, und dem als Holzrahmenwerk konstruierten Tragwerk. Auf der einen Seite entsteht die gro\u00dfe zweigeschossige Wohnhalle mit zentraler Feuerstelle und flankierenden Treppen und auf der anderen Seite zwei Ebenen aus Zimmern und Nebenr\u00e4umen. Der Entwurf bezieht seine Kraft aus der Reduktion auf lokal verf\u00fcgbare nat\u00fcrliche Baustoffe und auf die Reinheit der handwerklichen Konstruktion. Mit dieser Besinnung auf das Wesentliche gelingt den Architekten ein einfaches Haus von feiner Rustikalit\u00e4t, klarer Proportion und schlichtem Raum. Ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr echte auf Angemessenheit begr\u00fcndete Nachhaltigkeit, Ortsverbundenheit und die ehrliche Architekturqualit\u00e4t nat\u00fcrlicher Fertigungstechniken.<\/p>\n<h4>Sieger in der Kategorie \u201eEinfamilien- und Zweifamilienh\u00e4user\u201c<\/h4>\n<p><strong>Am Deich<\/strong><br \/>\n<strong>Thomas Kr\u00f6ger Architekten<\/strong><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nDas Projekt eines Einfamilienhauses auf dem Land ist eine allt\u00e4gliche Bauaufgabe, die, oft ohne Architekten geplant, eher lieblos behandelt wird und damit weite Teile Deutschlands in gesichtslosen Vororten, Dorferweiterungen und austauschbaren Neubauvierteln erstickt. Das Haus am Deich von Thomas Kr\u00f6ger besticht durch das Weiterdenken und Transformieren der Raumstrukturen alter friesischer Bauernh\u00f6fe: Schon die stadtr\u00e4umliche Setzung mit Haupt- und Nebengeb\u00e4uden um einen kleinen Vorhof nimmt Bezug auf klassische Elemente l\u00e4ndlichen Bauens. Der schichtenartig aufgebaute Grundriss und Schnitt eines alten Gulfhauses, im Wesentlichen gepr\u00e4gt durch eine r\u00e4umliche Abfolge verschiedener Nutzungszonen, eine sehr niedrige Traufe und die pr\u00e4gnante Tragstruktur des Dachstuhls werden \u00fcbersetzt in die heutige Zeit und erf\u00fcllen perfekt die Anspr\u00fcche an ein modernes Einfamilienhaus. Eine differenzierte L\u00f6sung im Schnitt, mit Splitlevel und \u00fcberh\u00f6hten R\u00e4umen, vermittelt im Erdgeschoss Gro\u00dfz\u00fcgigkeit, der ein angenehm ma\u00dfvoller Umgang im Obergeschoss im Bereich der Individualr\u00e4ume gegen\u00fcbersteht. Nach au\u00dfen zeigt sich das Haus in einer liebevoll gestalteten Klinkeroptik und wird so zu einem selbstverst\u00e4ndlichen Teil der weiten Landschaft.<\/p>\n<h4>Sieger in der Kategorie \u201eSonderwohnungsbauten\u201c<\/h4>\n<p><strong>Unique\u00b3<\/strong><br \/>\n<strong>Hauser Architektur<\/strong><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nDie Umwandlung bestehender B\u00fcrogeb\u00e4ude in Wohnen ist angesichts zunehmender Knappheit an Wohnraum in unseren St\u00e4dten ein aktuell weitverbreitetes Ph\u00e4nomen, das gegenw\u00e4rtig noch zu wenig Aufmerksamkeit erh\u00e4lt. Jedoch ist angesichts der in einem Geb\u00e4ude steckenden grauen Energie die Frage nach Umbau und Alternativszenarien mehr als zeitgem\u00e4\u00df und einer sorgf\u00e4ltigen Betrachtung w\u00fcrdig. Die Umnutzung eines ehemaligen Verwaltungsgeb\u00e4udes von Siemens in Saarbr\u00fccken zeigt beispielhaft den Umgang mit sehr gro\u00dfen Geb\u00e4udetiefen: Unter Beibehaltung der strukturell klaren St\u00fctzenplattenkonstruktion mit Rippendecke und des bestehenden Treppenhauskerns entsteht ein Sechssp\u00e4nner mit dreiseitig angeordneten und nach Westen, S\u00fcden und Osten orientierten Wohnungen. Die Arbeit zeigt, dass mit einem vertretbaren Aufwand gute \u2013 wenngleich gro\u00dfe \u2013 Wohnungszuschnitte entstehen k\u00f6nnen, die auch im Inneren noch die vormalige Nutzung sp\u00fcren lassen. Das Weiterdenken der bestehenden leichten Fassade und Erg\u00e4nzung einer dahinterliegenden zweiten, thermisch wirksamen Haut durch eine neue elementierte Haut erm\u00f6glicht den Erhalt des vertrauten Erscheinungsbilds und sorgt daf\u00fcr, dass die hinter dem Geb\u00e4ude liegende Zeit nicht in Vergessenheit ger\u00e4t.<\/p>\n<h4>Sieger in der Kategorie \u201eNachwuchsarbeiten\u201c<\/h4>\n<p><strong>Vision f\u00fcr den Ernst-Reuter-Platz<\/strong><br \/>\n<strong>Jonas K\u00e4ckenmester, David L\u00fcken und Daniel Pehl, HafenCity Universit\u00e4t Hamburg<\/strong><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nDer Ansatz des Entwurfs ist so einfach wie \u00fcberzeugend und l\u00f6st zwei M\u00e4ngel mit einem Streich: Der gro\u00dfe Kreisverkehr an der Verkehrsachse Westberlins schlechthin wird durch eine neue, zentrale Nutzung aufgeladen. Gleichzeitig werden die unattraktiven Wege im Untergrund des Ernst-Reuter-Platzes zu hochattraktiven. Die neue Zentral- und Landesbibliothek verbindet all die Universit\u00e4tsbauten als \u201egeistige Mitte\u201c untereinander \u2013 nicht nur im \u00fcbertragenen Sinn. Die st\u00e4dtebaulichen Erg\u00e4nzungen um den Platz herum entsprechen dessen urspr\u00fcnglichem Konzept. Die Anordnung der Bibliothek im Untergrund ist geschickt eingef\u00fcgt und entspricht deren Anspr\u00fcchen an m\u00f6glichst wenig sch\u00e4dlichem Lichteinfall. Das Konzept ist im positiven Sinn einfach und bringt hervorragende Qualit\u00e4ten im Raum, in dessen Funktion wie im Detail hervor. Dies und die entsprechende Darstellung des Projekts haben uns sehr \u00fcberzeugt.<\/p>\n<h4>Sieger in der Kategorie \u201eNachwuchsarbeiten\u201c<\/h4>\n<p><strong>Thick Brick Building<\/strong><br \/>\n<strong>Dominic Ahn, Matthew Dueck und Lukas Prestele, TU M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nIm Kontext gro\u00dfma\u00dfst\u00e4blicher Industrie- und Lagerbauten, die zum innerst\u00e4dtischen Quartier konvertieren, entwickelt der Verfasser ein Haus zum Wohnen und Arbeiten und reagiert damit in kluger Weise auf aktuelle Fragestellungen st\u00e4dtischer Entwicklungsr\u00e4ume. Sein \u201edickes\u201c Haus nimmt Ma\u00dfstab und Materialit\u00e4t der Umgebung auf und entwickelt diese au\u00dfen wie im Innenraum geschickt weiter. Die durch die enorme Bautiefe des Geb\u00e4udes aufgeworfenen Fragen der Erschlie\u00dfung und der Belichtung werden geschickt und im Detail sensibel beantwortet. Es entsteht ein robustes Bauwerk mit komplexem Innenleben und gro\u00dfem Entwicklungspotenzial f\u00fcr die Nutzer. Der Entwurf zeichnet sich durch seine hervorragende Darstellung aus. Die vom Verfasser aufgeworfene Fragestellung und deren Beantwortung im Projekt \u00fcberzeugten uns sehr.<\/p>\n<h4>Sieger in der Kategorie \u201eNachwuchsarbeiten\u201c<\/h4>\n<p><strong>Campus Salzufer<\/strong><br \/>\n<strong>Simon Lehmann und David Wegner, TU Berlin<\/strong><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nDer Entwurf zeichnet sich durch eine hohe Eigenst\u00e4ndigkeit und den sehr starken Entwurfsansatz aus. Von der Konzeption wird die Idee des solit\u00e4ren Bausteins im Gef\u00fcge der sehr heterogenen Umgebung konsequent verfolgt und bis ins Detail umgesetzt. Folge ist ein Bauk\u00f6rper, der sich im st\u00e4dtebaulichen Raum zwar etwas sperrig und stark auf sich selbst bezogen pr\u00e4sentiert, dieses Manko im Detail jedoch wieder aufbricht. Es entstehen eine hohe Durchl\u00e4ssigkeit sowie gute Anbindungen an den Stadtraum. Im Inneren entwickelt sich eine r\u00e4umlich komplexe und kommunikative Lehr- und Lernlandschaft. Der sehr hohe Standard in der Durcharbeitung hinsichtlich Ordnung des Programms und der funktionalen Zusammenh\u00e4nge, bez\u00fcglich der r\u00e4umlichen Entwicklung und der Baukonstruktion in Tragstruktur wie im Detail und die ausgezeichnete Darstellung des Projekts haben uns sehr \u00fcberzeugt.<\/p>\n<h4>Publikumspreise 1. Platz<\/h4>\n<p><strong>Anbau und Sanierung einer Doppelhaush\u00e4lfte<\/strong><br \/>\n<strong>RuhrIng GmbH<\/strong><\/p>\n<p><strong>Beschreibung<\/strong><br \/>\nIm sch\u00f6nen Ruhrtal, am Stauseebogen in Essen, war es die Aufgabe, ein in die Jahre gekommenes altes Zechenhaus energetisch zu sanieren und einen modernen und der Familiensituation angepassten Wohnraum zu schaffen. In diesem Zuge wurde der Wohnraum des Bestands insgesamt neu definiert und durch einen modernen, gradlinigen Anbau erg\u00e4nzt. Ziel war es, den Neubau flie\u00dfend mit dem Bestand zu verkn\u00fcpfen. Die Fassade des Altbaus wurde dabei ebenfalls energetisch saniert. Die Erweiterung des Wohnhauses wurde in Holzst\u00e4nderbauweise ausgef\u00fchrt. Dessen Fassade zeichnet sich durch ihre vertikale, thermobehandelte Wei\u00dftannenverkleidung aus. Diese gibt dem Haus einen wohnlichen, warmen Charakter. Durch den R\u00fccksprung der Fassade im Eingangsbereich bildet sich ein gro\u00dfes Portal aus, welches den Besucher f\u00f6rmlich anzieht. Der neu geplante Anbau bietet sowohl einen neuen repr\u00e4sentativen Eingangs- als auch einen Wohnbereich im Erdgeschoss mit \u00dcbergang in den K\u00fcchen-\/Essbereich im Altbau. Hinzu kommen ein gro\u00dfes Kinderzimmer im ersten Obergeschoss und ein Studiobereich im Dachgeschoss mit angrenzender gro\u00dfer Dachterrasse mit Blick auf den nahegelegenen Stausee.<\/p>\n<h4>Publikumspreise 2. Platz<\/h4>\n<p><strong>Haus H<\/strong><br \/>\n<strong>one fine day: office for architectural design<\/strong><\/p>\n<p><strong>Beschreibung<\/strong><br \/>\nHaus H wurde in eine f\u00fcr die Region typische Bauernschaft, die aus Bauernh\u00f6fen, Kotten und lose verteilten Einfamilienh\u00e4usern besteht, eingef\u00fcgt. Diese Landschaft hat keine Richtungen oder relevante st\u00e4dtebauliche Konstanten. H\u00e4user und Geh\u00f6fte sind versprengte Orientierungspunkte in einer landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Kulturlandschaft. Nachbarschaft wird hier nicht unbedingt im direkten Nebeneinander, sondern immer auch in der Fernwirkung erfahren. Anders, als in der Stadt, sind die hier stehenden Geb\u00e4ude von vielen Seiten und in unterschiedlichen Distanzen sicht- und einsehbar. Die im suburbanen Kontext g\u00e4ngige Aneinanderreihung von Einfamilienh\u00e4usern mit einer klaren Definition von Vorder- und R\u00fcckseite gibt es hier nicht. Stattdessen gruppieren sich die Geb\u00e4udeensembles der Geh\u00f6fte anscheinend zuf\u00e4llig, tats\u00e4chlich aber aus internen funktionalen Abh\u00e4ngigkeiten hergeleitet, um zentrale H\u00f6fe. Die Firste und Giebel der Haupth\u00e4user und Scheunen deuten dabei in unterschiedliche Richtungen und \u00f6ffnen den jeweiligen Hof allseitig zur umgebenden Landschaft. Die vier herausgestellten Giebelseiten von Haus H nehmen diese multidirektionalen Muster auf. Der Grundriss des Hauses bezieht sich einerseits auf die regionstypischen historischen Ein- oder Hallenh\u00e4user, deren St\u00e4nderkonstruktion in einer Art dreischiffigem L\u00e4ngsbau resultierte.<\/p>\n<h4>Publikumspreise 3. Platz<\/h4>\n<p><strong>Wasserturm am Park Sanssouci<\/strong><br \/>\n<strong>Wirth Alonso Architekten<\/strong><\/p>\n<p><strong>Beschreibung<\/strong><br \/>\nDer Wasserturm entstand um 1910 zusammen mit dem alten Kaiserbahnhof am Park Sanssouci. Er diente den Dampfloks zur Wasserversorgung. Nach Umstellung auf Elektro- und Dieselloks stand der Turm lange leer und verfiel zusehends. Das Geb\u00e4ude steht nicht unter Denkmalschutz (jedoch unter Umgebungsschutz als Teil des UNESCO Weltkulturerbes Park Sanssouci und Wildpark), trotzdem ist die Verwandlung des Wasserturms in eine Wohnung vor allem auf den behutsamen Umgang mit dem vorhandenen Bauwerk ausgelegt und stellt einen minimalen Eingriff in den Bestand dar. Wichtiger Planungsaspekt ist, dass die runde Form und die Materialit\u00e4t \u00fcberall wahrnehmbar bleiben. Die offene Wohnlandschaft \u00fcber mehrere Ebenen schafft spannende Blickbeziehungen. Es entsteht ein harmonisches Zusammenspiel aus rotem Sichtmauerwerk, Stahlbauteilen in Anthrazit und den neuen Einbauten, die ganz in Wei\u00df gehalten sind. Jedes Stockwerk ist f\u00fcr sich ein eigenes Projekt, denn jeder Raum ist anders in H\u00f6he, Beleuchtung, Materialit\u00e4t, Aufteilung und M\u00f6blierung.<\/p>\n<h4>Sieger Sonderpreis BIM \u2013 Digitalisierung<\/h4>\n<p><strong>Umbau und Sanierung BayWa Hochhaus<\/strong><br \/>\n<strong>Hild und K Architekten BDA<\/strong><\/p>\n<p><strong>BIM-Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nGemeinsam hatten sich Bauherr und Planer f\u00fcr einen BIM-Planungsprozess entschieden, der entsprechend dem Softwarebestand der Beteiligten als \u201eSmall Open BIM\u201c durchgef\u00fchrt wurde. In der Bauausf\u00fchrung konnten einige der Firmen (Rohbau, Fassade, TGA) zudem daf\u00fcr gewonnen werden, das Modell f\u00fcr ihre Montageplanung, Arbeitsvorbereitung und Bauausf\u00fchrung zu nutzen. Auch der Objekt\u00fcberwachung stand das Modell zur Verf\u00fcgung (u. a. Simulation Baulogistik). Die konsequente Nachf\u00fchrung aller baulichen \u00c4nderungen im 3D-Modell l\u00e4sst erste Ans\u00e4tze einer Anwendung des \u201eas built\u201c-Modells erkennen und wird durch die weitere Nutzung durch das FM, wenn auch als \u201eflache\u201c 2D-Pl\u00e4ne aus dem intelligenten 3D-Modell, best\u00e4tigt. Die Jury hat die Anwendung des BIM-Planungsprozesses beim innerst\u00e4dtischen \u201eBauen mit dem Bestand\u201c f\u00fcr dieses Gro\u00dfsanierung\/Umbau-Projekt besonders \u00fcberzeugt. Setzt es doch das gemeinsame Verst\u00e4ndnis voraus, den kompletten Bestand zun\u00e4chst in 3D zu modellieren, bevor es f\u00fcr den Prozess am virtuellen Modell verwendet werden kann. So konnte dann f\u00fcr den Planungsprozess eine erhebliche Anzahl unterschiedlicher Simulationen die st\u00e4dtebaulichen und geb\u00e4udeplanerischen Entscheidungen \u2013 nicht nur f\u00fcr den Bauherrn \u2013 deutlich erleichternd unterst\u00fctzen. Die konsequente Anwendung von 4D und 5D ist hier besonders hervorzuheben.<\/p>\n<p><strong>Architektonische Qualit\u00e4t<\/strong><br \/>\nGrunds\u00e4tzlich w\u00fcrdigt die Jury die mutige und nachhaltige Entscheidung, das Bestandsgeb\u00e4ude der BayWa AG aus den 1960er-Jahren zu sanieren und nicht dem Abriss preiszugeben, wie es das Schicksal vieler anderer Geb\u00e4ude dieser Zeit ist. Die Bauaufgabe bestand darin, die Konzernzentrale der BayWa AG dem wachsenden Raumbedarf des Nutzers entsprechend zu erweitern und den Bestand hinsichtlich der Anforderungen an modern ausgestattete B\u00fcronutzungen zu sanieren. St\u00e4dtebaulich und bauplastisch interpretieren Hild und K das Bestandsgeb\u00e4ude mit seinen kompakt gedrungenen Proportionen durch ihre Interventionen neu. Die sternf\u00f6rmig angeordnete Vierfl\u00fcgelanlage des Grundrisses wird aufgel\u00f6st und jeder der bisherigen Fl\u00fcgel in zwei versetzte Scheiben aufgel\u00f6st. Dies \u00f6ffnet die Fl\u00fcgelenden und verleiht dem Geb\u00e4ude wohltuend schlankere Proportionen und eine entschiedenere Vertikalit\u00e4t. Als gelungen bewertet die Jury auch die Gestaltung und Materialisierung der erneuerten Fassaden. Hierbei gelingt ein guter Kompromiss aus fein detaillierter Neugestaltung und der Wahrung der Identit\u00e4t des urspr\u00fcnglichen Bestandsgeb\u00e4udes. Innenr\u00e4umlich bleibt die sternf\u00f6rmige Grundstruktur grunds\u00e4tzlich erhalten. Die Arbeitsbereiche in den Fl\u00fcgeln werden an die aktuellen Nutzungsbedarfe angepasst. Hierbei \u00fcberzeugt auch innenr\u00e4umlich ein klares wie hochwertiges Gestaltungs- und Materialkonzept. Als besonders nachhaltig wird gew\u00fcrdigt, dass das auf den ersten Blick nicht sehr attraktiv erscheinende Bestandsgeb\u00e4ude erhalten werden konnte, was einen gro\u00dfen Beitrag zur Ressourcenschonung darstellt. Dar\u00fcber hinaus finden durchweg hochwertige und langlebige Materialien Verwendung.<\/p>\n<h4>Sieger Sonderpreis BIM \u2013 Kollaboration<\/h4>\n<p><strong>Futurium Berlin<\/strong><br \/>\n<strong>Richter Musikowski GmbH<\/strong><\/p>\n<p><strong>BIM-Begr\u00fcndung der Jury<\/strong><br \/>\nDer General\u00fcbernehmer hatte mit dem Erhalt des Auftrags zu Beginn der Leistungsphase 5 ein \u201eBig Closed BIM\u201c installiert. Trotz der sp\u00e4ten Entscheidung f\u00fcr BIM durch Bauherr und Planung gelingt es, in einem \u201everk\u00fcrzten\u201c BIM-Planungsprozess eine besondere und fruchtbare Zusammenarbeit zu initiieren, deren differenziertes bauliches Ergebnis bemerkenswert ist. Die Jury honoriert das, auch wenn ein \u201eClosed BIM\u201c das origin\u00e4r f\u00f6derative, integrative Potenzial der BIM-Planungsmethode ausblendet. Neben der klassischen, kontinuierlichen \u201eClash Detection\u201c konnte an dem virtuellen Geb\u00e4udemodell eine komplexe, multidisziplin\u00e4re \u201eWhole Building Simulation\u201c (BPS) zur Evaluierung der ganzheitlichen Performanz des Geb\u00e4udes vor Baubeginn durchgef\u00fchrt werden und Erkenntnisse f\u00fcr den weiteren, optimierenden Planungsprozess erzeugen. Neben einer 5D-Anwendung war die Detaillierung des 3D-Modells ausreichend tief, um es f\u00fcr die Vergabe von und sp\u00e4tere Zusammenarbeit mit Gewerken wie Rohbau, Stahlbau, Fassade zu verwenden. Der Einsatz des Modells in der Objekt\u00fcberwachung \u00fcber mobile Endger\u00e4te und entsprechende Software zeigt einmal mehr das ganzheitliche Nutzungspotenzial von BIM und seiner virtuellen Modelle. In diesem besonderen Fall scheint die Verwendung des \u201eas built\u201c-Modells als 3D-Modell f\u00fcr das CAFM ohne 2D-R\u00fcckgriff schon zu gelingen.<\/p>\n<p><strong>Architektonische Qualit\u00e4t<\/strong><br \/>\nDer Neubau des Futuriums oder Hauses der Zukunft m\u00f6chte sich ausdr\u00fccklich nicht als gew\u00f6hnliches Haus oder Geb\u00e4ude positionieren. Vielmehr wirkt es so, als w\u00e4re auf dem l\u00e4nglich trapezf\u00f6rmigen Grundst\u00fcck zwischen dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung und dem benachbarten B\u00fcroblock ein futuristischer Raumtransporter gelandet. Seine eigenst\u00e4ndige skulpturale Gro\u00dfform weist gekonnt und weithin sichtbar auf seine besondere Nutzung als \u00f6ffentliches Ausstellungsgeb\u00e4ude zum Thema Zukunft hin. An beiden stirnseitigen Hauptzuwegungen bleibt das polygonale Bauvolumen hinter der Bauflucht der Nachbarbauten zur\u00fcck und l\u00e4sst so st\u00e4dtebaulich gut proportionierte Vorpl\u00e4tze entstehen. Zu diesen Vorpl\u00e4tzen hin \u00f6ffnet sich der Bauk\u00f6rper durch gro\u00dfma\u00dfst\u00e4bliche Auffaltungen der \u00fcber das gesamte Geb\u00e4ude gespannten H\u00fclle aus keramisch bedruckten Glaskassettenelementen. So entstehen gut auffindbare Geb\u00e4udezug\u00e4nge. Zu beiden stirnseitigen Vorpl\u00e4tzen bildet das Volumen \u00fcberdimensionale Schaufenster aus. Sie setzen den Ausstellungsbereich des Obergeschosses mit den angrenzenden Stadtr\u00e4umen gro\u00dfma\u00dfst\u00e4blich in Bezug und erm\u00f6glichen tiefe Einblicke in das Geb\u00e4ude. So entsteht ein sehr spannender Raum-Zeit-Fluss, der das Ausstellungsgeb\u00e4ude und die \u00d6ffentlichkeit miteinander in einen Dialog zum Thema Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit treten l\u00e4sst. Der Besucher betritt \u00fcber die beiden Hauptzug\u00e4nge das futuristisch gestaltete Erdgeschoss. Foyerzonen f\u00fchren zu den verschiedenen Veranstaltungs- und Seminarbereichen. \u00dcber eine gro\u00dfz\u00fcgige zentrale Erschlie\u00dfungstreppe gelangt man zu den Ausstellungsfl\u00e4chen im Unter- und Obergeschoss. Die Ausstellungsfl\u00e4chen sind zur\u00fcckhaltend roh belassene Gro\u00dfr\u00e4ume, die flexibel gestaltbare Ausstellungen erm\u00f6glichen. Auch den Aspekt der Nachhaltigkeit gilt es als hervorragend zu w\u00fcrdigen. Neben der Verwendung hochwertiger und langlebiger Materialien wurden sehr flexibel nutzbare Grundrisse organisiert. Als Plusenergiegeb\u00e4ude erreicht es zudem den Status BNB Gold.<\/p>\n<\/div><div class=\"editor-button-wrapper\"><a class=\"editor-button button-flat button-xlarge button-default editor-button-default button-1 editor-button-default-span editor-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"\/hz-content\/uploads\/2020\/02\/PM_Gewinner_HeinzeArchitektenAWARD2018.zip\"><span class=\"editor-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Download Pressekit<\/span><\/a><\/div><div class=\"editor-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"editor-layout-column editor_builder_column_inner editor-builder-nested-column-1 editor_builder_column_inner_1_3 1_3 editor-one-third editor-column-last cssNewsAside\" style=\"--awb-padding-top:30px;--awb-padding-right:30px;--awb-padding-bottom:30px;--awb-padding-left:30px;--awb-bg-color:#f2f4f5;--awb-bg-color-hover:#f2f4f5;--awb-bg-size:cover;width:33.333333333333%;width:calc(33.333333333333% - ( ( 4% ) * 0.33333333333333 ) );\"><div 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Planenden<\/a><\/h2><p class=\"editor-single-line-meta\"><span>21.04.2026<\/span><span class=\"editor-inline-sep\">|<\/span><\/p><\/div><\/div><div class=\"editor-clearfix\"><\/div><\/div>\n<\/article>\n<article id=\"blog-1-post-6143\" class=\"editor-post-grid post-6143 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-heinze category-marktforschung category-pressemeldung\">\n<div class=\"editor-post-wrapper\" style=\"background-color:rgba(242,244,245,1);border:1px solid #f2f4f5;border-bottom-width:3px;\"><div class=\"editor-post-content-wrapper\" style=\"padding:10px 10px 10px 10px;\"><div class=\"editor-post-content post-content\"><h2 class=\"blog-shortcode-post-title entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.heinzemedien.de\/was-haben-kinderwagen-mit-baugenehmigungen-zu-tun\/\">Was haben Kinderwagen mit Baugenehmigungen zu tun?<\/a><\/h2><p class=\"editor-single-line-meta\"><span>19.03.2026<\/span><span 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id=\"blog-1-post-6104\" class=\"editor-post-grid post-6104 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-events category-heinze category-pressemeldung\">\n<div class=\"editor-post-wrapper\" style=\"background-color:rgba(242,244,245,1);border:1px solid #f2f4f5;border-bottom-width:3px;\"><div class=\"editor-post-content-wrapper\" style=\"padding:10px 10px 10px 10px;\"><div class=\"editor-post-content post-content\"><h2 class=\"blog-shortcode-post-title entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.heinzemedien.de\/digitalbau-koeln-heinze-laedt-zum-exklusiven-architects-run-ein\/\">digitalBAU K\u00f6ln: Heinze l\u00e4dt zum exklusiven Architects\u2019 Run ein<\/a><\/h2><p class=\"editor-single-line-meta\"><span>24.02.2026<\/span><span class=\"editor-inline-sep\">|<\/span><\/p><\/div><\/div><div class=\"editor-clearfix\"><\/div><\/div>\n<\/article>\n<article id=\"blog-1-post-6070\" class=\"editor-post-grid post-6070 post type-post status-publish format-standard 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